Sponge-Jet ™

Der neue Standard für die Oberflächenbearbeitung !

Das Schwammstrahlen ist ein alternatives System zum konventionellen Strahlen. Das Produkt wird von der Firma Sponge-Jet Inc. aus den USA hergestellt und wird nach den neusten Industriestandards (SSPC - AB4) hergestellt und ist ISO 9001 zertifiziert.

 

Die Stärke des Systems ist das patentierte Sponge Media ™ Strahlmittel. Dieses Medium besteht aus zwei Komponenten. Ein industriell hergestellter Polyurethan Schwamm dient als Träger für ein Strahlmittel, wie z.B. Aluminiumoxid, Stahl, Glas oder anderer.

1= Strahlmittel 2= Polyurethanschwamm

Ein Sponge-Jet ™ Strahlkessel (in der Sponge-Jet Sprachgebrauch Feed Unit genannt) treibt die Sponge-Media ™ Strahlmittel mit Druckluft auf eine Oberfläche. Der Strahldruck und die Media Zufuhr lassen sich über ein zentrales Bedienfeld wie für den jeweiligen Einsatzzweck optimal einstellen. So daß das gewünschte Ergebnis reproduzierbar erreicht werden kann.

Der Schwamm wird beim Aufprall auf die Oberfläche verdichtet und reinigt oder schleift die Oberfläche mit dem eingebundenem Strahlmittel ab. Danach dehnt sich der Schwamm aus, dadurch entsteht ein Vacuum, das die gelösten Beschichtungen, Rost und den Schmutz aufnimmt.

Das Sponge-Media kann so bis zu 95 % des gelösten Abfallmaterials binden und reduziert so die Bildung von Staubemmissionen und schädlichen Emmissionen wie z.B. Asbest , PAK, PCB, Blei und viele andere Schadstoffe im Gegensatz zu herkömmlichen Strahlvorgängen erheblich. Der Schwamm hat nach dem Aufprall fast keine kinetische Energie ( ca. 30,5 km zu 210 km) mehr und fällt in unmittelbarer Nähe zu Boden.

Da beim Sponge-Jet strahlen viel weniger Staub entsteht, kann der Strahler seinen Fortschritt klar verfolgen und damit wirtschaftlicher arbeiten. Schutzmaßnahmen, wie z.B. persönliche PSA können leichter und weniger restriktiv sein.

Sponge-Jet Strahlanlagen!

Sponge-Jet Recycler!

Als der Sponge-Jet-Vertriebspartner SIM (Specialised Industrial Maintenance) in einem großen Kraftwerk in Perth, Australien, eintraf, stellte er fest, dass die Kondensatoren erhebliche Korrosionsschäden und eine starke Beschädigung der Beschichtung aufwiesen. Tief im Inneren des Systems hatten jahrelange Einwirkung von Dampf, Hitze und chemischen Rückständen ihren Tribut gefordert und zum Versagen der ursprünglichen Beschichtungen geführt. Obwohl dies von außen nicht zu erkennen war, gefährdete es die Integrität der kritischen Infrastruktur.

Da eine sechswöchige Abschaltung der Anlage geplant war, nutzte das Wartungsteam diese Gelegenheit, um Ablagerungen, Beschichtungen und Korrosion vom Kondensator zu entfernen, mit dem Ziel, die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Es handelte sich jedoch nicht um eine einfache Wartungsaufgabe.

 

Die Arbeiten sollten im Inneren des Kondensatorgehäuses sowie an den vier dazugehörigen Deckeln durchgeführt werden. Es sollten ausschließlich die Innenflächen des Gehäuses gestrahlt werden, wobei die Rohrböden selbst hinter einer Schutzabdeckung geschützt waren. Das Team würde in engen, beengten Räumen arbeiten und sich in den geschlossenen Räumen bei eingeschränkter Sicht bewegen müssen.

Da die Arbeiten sowohl in beengten Räumen als auch in der Nähe empfindlicher Anlagen durchgeführt wurden, benötigte die Anlage eine Lösung, die verhindert, dass die Anlagen Staub, Schmutz oder zurückprallenden Strahlmitteln ausgesetzt werden.

Aufgrund der Projektvorgaben wurden herkömmliche Strahlverfahren, wie beispielsweise das Strahlen mit Schlacke, schnell ausgeschlossen. Wären diese zum Einsatz gekommen, hätten sie nicht nur die Sicht der Arbeiter durch Staubentwicklung beeinträchtigt, sondern es wären auch umfangreichere Schutzvorrichtungen und Luftbehandlungsmaßnahmen erforderlich gewesen, um Schäden an nahegelegenen empfindlichen Anlagen zu verhindern. Eine unzureichende Emissionskontrolle hätte zu kostspieligen Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Anlage führen können.

Da Präzision, Kontrolle und Sichtbarkeit gefragt waren, entschied sich das Team schließlich für die Sponge-Jet-Technologie. Das Strahlen mit Sponge Media™ bot eine staubarme Lösung mit geringem Rückprall, die sich gut für Arbeiten in engen Räumen eignete. So konnten die Bediener während des Strahlvorgangs eine klare Sicht behalten, was die Sicherheit der Arbeiter während des Prozesses gewährleistet. Sponge Media konnte zudem vor Ort recycelt werden, was den Abfall reduzierte.

 

Zudem musste die Belüftung sorgfältig geregelt werden. Anstatt eine Schutzhülle um den Kondensator zu errichten und ein Lüftungssystem einzusetzen, wurden Absaugventilatoren mit Staubfiltern an den Mannlöchern verwendet, die einen ausreichenden Schutz vor der geringen Staubentwicklung boten, die mit dem Sponge-Jet-Strahlverfahren einhergeht.

Anschließend wurden die Kondensatoren gestrahlt, um ein durchschnittliches Oberflächenprofil von 75 Mikrometern (3 mil) mit einem Reinheitsgrad von NACE Nr. 2 / SSPC-SP-10 (Near-White Metal Blast Cleaning) zu erreichen. Lose Materialien und Beschichtungen wurden entfernt, und Bereiche mit erheblichen Lochfraßschäden wurden repariert. Nach der Vorbereitung wurden die Kondensatorgehäuse mit zwei Schichten CeramAlloy™ CL+AC beschichtet, einer zweikomponentigen, zu 100 % aus Feststoffen bestehenden, flüssigen Polymer-Verbundbeschichtung, die in einer durchschnittlichen Schichtdicke von 300 Mikrometern (12 mil) pro Schicht aufgetragen wurde.

Nach dem Strahlen mit Sponge Media wiesen die Kondensatoren schließlich eine saubere, korrekt profilierte Oberfläche auf, auf der neue Beschichtungen gut haften konnten, wodurch ein langfristiger Schutz dieser Anlagen gewährleistet wurde. Da Kontrolle, Sicherheit und Präzision bei diesem Projekt oberste Priorität hatten, war die Sponge-Jet-Technologie die beste Lösung.

 

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