OSHA: Sponge Media ist ein „alternatives, weniger giftiges Strahlmittel“

Im kürzlich veröffentlichten OSHA Fact Sheet „Protecting Workers from the Hazards of Abrasive Blasting Materials“ (Schutz von Arbeitnehmern vor den Gefahren von Strahlmitteln) wurden Strahlmittel-Technologien genau unter die Lupe genommen. Das Fact Sheet folgt dem zunehmenden Druck der Öffentlichkeit und von Aufsichtsgremien der Branche, beim Schutz der Personen, die an oder in der Nähe von Strahlverfahren arbeiten, einen ganzheitlicheren Ansatz zu verfolgen. Der OSHA-Bericht erörtert Gesundheitsgefahren und Arbeitsschutzmethoden und fordert, dass „Arbeitgeber den Schutz von Arbeitnehmern vor gefährlichen Staubpegeln und toxischen Metallen gewährleisten müssen, die möglicherweise sowohl durch das Strahlmittel als auch die zugrunde liegende Trägerschicht und die gestrahlten Beschichtungen erzeugt werden.“

Sponge-Jet, der richtungsweisende Hersteller von staubarmen Sponge Media™ Strahlmitteln, wird jedoch in der Kategorie „Schwammmaterial“ geführt – ein von OSHA als ein „alternatives, weniger giftiges Strahlmittel...“ beschriebenes Produkt.

Sponge-Jet stellt mehr als 20 Arten von staubarmen, recycelbaren Verbundstrahlmitteln her, die alle ein poröses und nachgiebiges Schwammmaterial sowie eine große Breite von gebundenen Formgebungs-Strahlmitteln oder Reinigungsmitteln enthalten. Diese beiden Komponenten arbeiten zusammen, um die Oberfläche zu reinigen bzw. der Oberfläche eine bestimmte Form zu verleihen. Gleichzeitig werden die durch das Strahlmittel, die Trägerschicht und die entfernte Beschichtung erzeugten Emissionen reduziert.

Das Fact Sheet weist außerdem auf die Anforderung hin, dass Hersteller von Strahlmitteln Informationen zu Gesundheitsgefahren in ihren Sicherheitsdatenblättern (SDB) aufführen müssen. Es ist nicht offensichtlich, wie Lieferanten der giftigeren, „häufig verwendeten Strahlmittel“ von dieser Anforderung betroffen sind. Sponge-Jet erfüllt jedoch alle Anforderungen des globalen harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) der Vereinten Nationen.

Dies ist eine Anerkennung, auf die wir stolz sein sollten. „Sponge-Jet stellt seit zwei Jahrzehnten Produkte her, die den Zweck dieses OSHA Fact Sheet dienen“, sagte Michael Merritt, President von Sponge-Jet. „Diese Veröffentlichung macht deutlich, dass es eine Alternative zu gewöhnlichen Strahlmethoden gibt, mit der eine qualitativ hochwertige Formgebung erzielt werden kann und gleichzeitig Staub und Rückprall am Punkt der Entstehung reduziert werden können.“

Ein Exemplar des OSHA Fact Sheet finden Sie hier.

Organisationen auf der ganzen Welt suchen heute nach unbedenklichen Alternativen zu herkömmlichen Strahltechnologien, um die Umweltbelastung zu reduzieren, ihr Personal zu schützen und ihre Geschäftstätigkeit effizienter zu gestalten. Wenn Sie an einem Projekt beteiligt sind, das Strahlarbeiten mit Strahlmitteln erfordert, und eine nachhaltige, sichere Lösung suchen, wenden Sie sich einfach an Sponge-Jet. Wir informieren Sie gerne über unsere saubere, trockene, staubarme, wiederverwendbare Strahltechnologie und deren proprietären Vorteile.

Als der Sponge-Jet-Vertriebspartner SIM (Specialised Industrial Maintenance) in einem großen Kraftwerk in Perth, Australien, eintraf, stellte er fest, dass die Kondensatoren erhebliche Korrosionsschäden und eine starke Beschädigung der Beschichtung aufwiesen. Tief im Inneren des Systems hatten jahrelange Einwirkung von Dampf, Hitze und chemischen Rückständen ihren Tribut gefordert und zum Versagen der ursprünglichen Beschichtungen geführt. Obwohl dies von außen nicht zu erkennen war, gefährdete es die Integrität der kritischen Infrastruktur.

Da eine sechswöchige Abschaltung der Anlage geplant war, nutzte das Wartungsteam diese Gelegenheit, um Ablagerungen, Beschichtungen und Korrosion vom Kondensator zu entfernen, mit dem Ziel, die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Es handelte sich jedoch nicht um eine einfache Wartungsaufgabe.

 

Die Arbeiten sollten im Inneren des Kondensatorgehäuses sowie an den vier dazugehörigen Deckeln durchgeführt werden. Es sollten ausschließlich die Innenflächen des Gehäuses gestrahlt werden, wobei die Rohrböden selbst hinter einer Schutzabdeckung geschützt waren. Das Team würde in engen, beengten Räumen arbeiten und sich in den geschlossenen Räumen bei eingeschränkter Sicht bewegen müssen.

Da die Arbeiten sowohl in beengten Räumen als auch in der Nähe empfindlicher Anlagen durchgeführt wurden, benötigte die Anlage eine Lösung, die verhindert, dass die Anlagen Staub, Schmutz oder zurückprallenden Strahlmitteln ausgesetzt werden.

Aufgrund der Projektvorgaben wurden herkömmliche Strahlverfahren, wie beispielsweise das Strahlen mit Schlacke, schnell ausgeschlossen. Wären diese zum Einsatz gekommen, hätten sie nicht nur die Sicht der Arbeiter durch Staubentwicklung beeinträchtigt, sondern es wären auch umfangreichere Schutzvorrichtungen und Luftbehandlungsmaßnahmen erforderlich gewesen, um Schäden an nahegelegenen empfindlichen Anlagen zu verhindern. Eine unzureichende Emissionskontrolle hätte zu kostspieligen Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Anlage führen können.

Da Präzision, Kontrolle und Sichtbarkeit gefragt waren, entschied sich das Team schließlich für die Sponge-Jet-Technologie. Das Strahlen mit Sponge Media™ bot eine staubarme Lösung mit geringem Rückprall, die sich gut für Arbeiten in engen Räumen eignete. So konnten die Bediener während des Strahlvorgangs eine klare Sicht behalten, was die Sicherheit der Arbeiter während des Prozesses gewährleistet. Sponge Media konnte zudem vor Ort recycelt werden, was den Abfall reduzierte.

 

Zudem musste die Belüftung sorgfältig geregelt werden. Anstatt eine Schutzhülle um den Kondensator zu errichten und ein Lüftungssystem einzusetzen, wurden Absaugventilatoren mit Staubfiltern an den Mannlöchern verwendet, die einen ausreichenden Schutz vor der geringen Staubentwicklung boten, die mit dem Sponge-Jet-Strahlverfahren einhergeht.

Anschließend wurden die Kondensatoren gestrahlt, um ein durchschnittliches Oberflächenprofil von 75 Mikrometern (3 mil) mit einem Reinheitsgrad von NACE Nr. 2 / SSPC-SP-10 (Near-White Metal Blast Cleaning) zu erreichen. Lose Materialien und Beschichtungen wurden entfernt, und Bereiche mit erheblichen Lochfraßschäden wurden repariert. Nach der Vorbereitung wurden die Kondensatorgehäuse mit zwei Schichten CeramAlloy™ CL+AC beschichtet, einer zweikomponentigen, zu 100 % aus Feststoffen bestehenden, flüssigen Polymer-Verbundbeschichtung, die in einer durchschnittlichen Schichtdicke von 300 Mikrometern (12 mil) pro Schicht aufgetragen wurde.

Nach dem Strahlen mit Sponge Media wiesen die Kondensatoren schließlich eine saubere, korrekt profilierte Oberfläche auf, auf der neue Beschichtungen gut haften konnten, wodurch ein langfristiger Schutz dieser Anlagen gewährleistet wurde. Da Kontrolle, Sicherheit und Präzision bei diesem Projekt oberste Priorität hatten, war die Sponge-Jet-Technologie die beste Lösung.

 

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