Brückensanierung 2.0 mit Sponge-Jet an einer Eisenbahnbrücke!

Das Team von Herrn Hildebrand von Bilfinger arnoldt hier die Sparte Projekte Infrastruktur setzte eine Instandsetzungsmaßnahme der Deutschen Bahn bei einer Bahnbrücke in Magdeburg mit Sponge-Jet um. Nach über 40 Jahren ununterbrochener Nutzung muss die Eisenbahnbrücke über die Elbe zwischen Magdeburg-Neustadt und Magdeburg Herrenkrug umfassend saniert werden.

Bilfinger arnholdt nutzt die Sponge-Jet Technologie vom Strahlcenter Erin seit Jahren erfolgreich bei der Sanierung u.a. von Brücken ein. Begonnen hatte die Brückensanierung vor einigen Jahren mit dem Projekt am Blauen Wunder in Dresden hier wurde die staubarme Sponge-Jet Technologie erstmals bei der Sanierung des Fußgängerbereichs erfolgreich eingesetzt.

Bei der Brücke in Magdeburg war diesmal die Aufgabe die Schweißnähte die durch Experten geprüft wurden zu bearbeiten, das heißt bestehende Schweißnähte mussten freigelegt werden von Altbeschichtungen und Rost um eine erfolgreiche Schweißprüfung durchzuführen. Nach erfolgter Prüfung mussten die Flächen erneut bearbeitet werden. Neue Schweißnähte mussten gestrahlt werden für eine neue Beschichtung. Insgesamt sind so mehrere hundert laufende Meter Schweißnähte und ihr Umfeld in verschiedenen Brückenpfeilern mit der staubarmen Sponge-Jet Technologie bearbeitet wurden. Das Team von Bilfinger konnte mit der Sponge-Jet Technologie hier mit weniger Aufwand und Beeinträchtigungen, diesen anspruchsvollen Job erfolgreich erledigen. Geringerer Aufwand für die Einhausung war ein weiterer Vorteil da die Brücke in Nutzung ist und hier Sicherheit an erster Stelle steht.

Durch die Vorteile wie z.B. Wiederverwendbarkeit des Sponge-Media Strahlmittels konnten Abfallmengen und Staubbildung und damit umfangreiche Reinigungsarbeiten erheblich reduziert werden. Hier mal einige Bilder der Arbeiten. Zum Einsatz kam eine SJ 170 und der Recycler P35 sowie das Strahlmittel Silver 30.

Mit freundlicher Unterstützung von Bilfinger arnholdt GmbH.

Als der Sponge-Jet-Vertriebspartner SIM (Specialised Industrial Maintenance) in einem großen Kraftwerk in Perth, Australien, eintraf, stellte er fest, dass die Kondensatoren erhebliche Korrosionsschäden und eine starke Beschädigung der Beschichtung aufwiesen. Tief im Inneren des Systems hatten jahrelange Einwirkung von Dampf, Hitze und chemischen Rückständen ihren Tribut gefordert und zum Versagen der ursprünglichen Beschichtungen geführt. Obwohl dies von außen nicht zu erkennen war, gefährdete es die Integrität der kritischen Infrastruktur.

Da eine sechswöchige Abschaltung der Anlage geplant war, nutzte das Wartungsteam diese Gelegenheit, um Ablagerungen, Beschichtungen und Korrosion vom Kondensator zu entfernen, mit dem Ziel, die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Es handelte sich jedoch nicht um eine einfache Wartungsaufgabe.

 

Die Arbeiten sollten im Inneren des Kondensatorgehäuses sowie an den vier dazugehörigen Deckeln durchgeführt werden. Es sollten ausschließlich die Innenflächen des Gehäuses gestrahlt werden, wobei die Rohrböden selbst hinter einer Schutzabdeckung geschützt waren. Das Team würde in engen, beengten Räumen arbeiten und sich in den geschlossenen Räumen bei eingeschränkter Sicht bewegen müssen.

Da die Arbeiten sowohl in beengten Räumen als auch in der Nähe empfindlicher Anlagen durchgeführt wurden, benötigte die Anlage eine Lösung, die verhindert, dass die Anlagen Staub, Schmutz oder zurückprallenden Strahlmitteln ausgesetzt werden.

Aufgrund der Projektvorgaben wurden herkömmliche Strahlverfahren, wie beispielsweise das Strahlen mit Schlacke, schnell ausgeschlossen. Wären diese zum Einsatz gekommen, hätten sie nicht nur die Sicht der Arbeiter durch Staubentwicklung beeinträchtigt, sondern es wären auch umfangreichere Schutzvorrichtungen und Luftbehandlungsmaßnahmen erforderlich gewesen, um Schäden an nahegelegenen empfindlichen Anlagen zu verhindern. Eine unzureichende Emissionskontrolle hätte zu kostspieligen Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Anlage führen können.

Da Präzision, Kontrolle und Sichtbarkeit gefragt waren, entschied sich das Team schließlich für die Sponge-Jet-Technologie. Das Strahlen mit Sponge Media™ bot eine staubarme Lösung mit geringem Rückprall, die sich gut für Arbeiten in engen Räumen eignete. So konnten die Bediener während des Strahlvorgangs eine klare Sicht behalten, was die Sicherheit der Arbeiter während des Prozesses gewährleistet. Sponge Media konnte zudem vor Ort recycelt werden, was den Abfall reduzierte.

 

Zudem musste die Belüftung sorgfältig geregelt werden. Anstatt eine Schutzhülle um den Kondensator zu errichten und ein Lüftungssystem einzusetzen, wurden Absaugventilatoren mit Staubfiltern an den Mannlöchern verwendet, die einen ausreichenden Schutz vor der geringen Staubentwicklung boten, die mit dem Sponge-Jet-Strahlverfahren einhergeht.

Anschließend wurden die Kondensatoren gestrahlt, um ein durchschnittliches Oberflächenprofil von 75 Mikrometern (3 mil) mit einem Reinheitsgrad von NACE Nr. 2 / SSPC-SP-10 (Near-White Metal Blast Cleaning) zu erreichen. Lose Materialien und Beschichtungen wurden entfernt, und Bereiche mit erheblichen Lochfraßschäden wurden repariert. Nach der Vorbereitung wurden die Kondensatorgehäuse mit zwei Schichten CeramAlloy™ CL+AC beschichtet, einer zweikomponentigen, zu 100 % aus Feststoffen bestehenden, flüssigen Polymer-Verbundbeschichtung, die in einer durchschnittlichen Schichtdicke von 300 Mikrometern (12 mil) pro Schicht aufgetragen wurde.

Nach dem Strahlen mit Sponge Media wiesen die Kondensatoren schließlich eine saubere, korrekt profilierte Oberfläche auf, auf der neue Beschichtungen gut haften konnten, wodurch ein langfristiger Schutz dieser Anlagen gewährleistet wurde. Da Kontrolle, Sicherheit und Präzision bei diesem Projekt oberste Priorität hatten, war die Sponge-Jet-Technologie die beste Lösung.

 

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